James Turell erhellt die Fassade des MAK am Stubenring

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MAKlite, die außergewöhnliche permanente Außeninstallation des weltweit bedeutenden US-amerikanischen Künstlers James Turrell, erfüllt das MAK am Stubenring nach einer knapp einjährigen Modernisierung mit einem noch intensiveren Licht: In enger Zusammenarbeit mit dem Künstler wurde die vom Florentiner Kunstlichtexperten Targetti entwickelte Lichttechnik mit neuester LED-Technologie ausgestattet und die ursprüngliche Farbpalette auf Basis der aktuellen technischen Möglichkeiten zu einem facettenreichen leuchtenden Farbenspiel erweitert. Im Rahmen der VIENNA ART WEEK wurde MAKlite am 21. November 2018 abends wieder in Betrieb genommen.

„Seit 2004 macht MAKlite das MAK-Gebäude am Wiener Stubenring zu einer Landmark der österreichischen Museumsszene und des Wiener Stadtbildes. Wir freuen uns sehr, dass MAKlite wieder permanent in Betrieb ist und in seiner „Reloaded“-Version noch mehr beeindruckt. Unser besonderer Dank gilt vor allem den Spenderinnen und Spendern, die auf Initiative der MAK ART SOCIETY dieses Projekt möglich gemacht haben“, so Christoph Thun-Hohenstein, Generaldirektor und wissenschaftlicher Geschäftsführer des MAK anlässlich der Präsentation von MAKlite vor geladenen Gästen.

Turrells Installation illuminiert die Fensteröffnungen des MAK gleichmäßig mit intensivem Licht und unterstreicht die einzigartige Architektur des Hauses am Stubenring. Das aus dem Inneren nach außen strahlende Leuchten wird ab Einbruch der Dämmerung sichtbar. Es suggeriert eine architektonische Intervention, wie sie mit einer herkömmlichen Flutung durch Scheinwerfer nicht erzielt werden könnte. Turrells Entwurf artikuliert, im Sinne einer zeitgenössischen Ikonografie, sowohl die Architekturgeschichte des Museums als auch seine inhaltliche Aufgabe als Institution der Kunst.

James Turrell (* 1943) ist einer der bedeutendsten Künstler unserer Zeit. Seit mehr als einem halben Jahrhundert arbeitet er mit Licht und Raum und lässt Kunstwerke entstehen, die die BetrachterInnen mit den Möglichkeiten und Grenzen der menschlichen Wahrnehmung konfrontieren. Er gibt dem Licht selbst Raum und baut scheinbar schwebende Räume aus Licht. Seit Jahrzehnten ist James Turrell mit seinen Arbeiten in den maßgebendsten Museen und Ausstellungshäusern weltweit vertreten. An die Grenzen der Metaphysik stößt Turrell mit dem Roden Crater, einem der ehrgeizigsten Landart-Projekte der Welt in einem erloschenen Vulkan inmitten von Arizona.

Infos zu den aktuellen Veranstaltungen und Ausstellungen im MAK Wien, Österreichisches Museum für angewandte Kunst – Gegenwartskunst, Stubenring 5, 1010 Wien auf www.mak.at

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